Eine WordPress-Website ist nicht fertig, wenn sie online ist. WordPress selbst, das Theme und jedes Plugin bekommen laufend Updates, vor allem für Sicherheitslücken. Jemand muss sie einspielen, Backups prüfen und merken, wenn die Seite ausfällt. Die Frage ist, was das kosten darf und was Sie für Ihr Geld erwarten können.
Die Kurzantwort: Persönlich betreute WordPress-Wartung liegt am Markt meist zwischen 59 und 199 € im Monat. Reine Update-Automaten gibt es ab rund 10 €, dort schaut aber niemand persönlich auf Ihre Website. Bei mir startet die Technik-Betreuung ab 59 € im Monat, monatlich kündbar.
Was zur WordPress-Wartung gehört
Der Begriff ist nicht geschützt. Zwei Angebote mit demselben Namen können völlig Unterschiedliches enthalten. Diese vier Bausteine sollten in jedem ernst gemeinten Wartungspaket stecken:
- Updates mit Kontrolle: WordPress, Plugins und Theme werden eingespielt, und danach prüft jemand, ob die Seite noch funktioniert. Ein automatisches Update im Hintergrund ist das nicht.
- Backups an einem zweiten Ort: Eine Sicherung, die auf demselben Server liegt wie die Website, hilft bei einem Serverproblem nicht. Wichtig ist außerdem, dass sich das Backup tatsächlich wiederherstellen lässt.
- Überwachung: Erreichbarkeit und Sicherheit werden laufend geprüft. Fällt die Seite aus, soll der Dienstleister es vor Ihren Kunden merken.
- Ein Ansprechpartner: Wenn etwas klemmt, brauchen Sie jemanden, der Ihre Website kennt und antwortet.
Drei Preisstufen am Markt
Die Preise für WordPress-Wartung lassen sich grob in drei Gruppen einteilen. Der Unterschied liegt weniger in der Technik als in der Frage, ob ein Mensch hinschaut.
| Modell | Preis | Was Sie bekommen |
|---|---|---|
| Update-Automat | ab rund 10 € im Monat | Automatisch eingespielte Updates. Bei einem Plugin-Konflikt oder Ausfall stehen Sie allein da. |
| Persönliche Wartung | meist 59–199 € im Monat | Geprüfte Updates, externe Backups, Überwachung und ein fester Ansprechpartner. |
| Abrechnung nach Aufwand | 80–120 € pro Stunde | Die Agentur wird nur tätig, wenn Sie sich melden. Niemand überwacht die Seite dazwischen. |
Meine WordPress-Wartung gehört in die mittlere Gruppe: ab 59 € im Monat mit geprüften Updates, Backups mit externer Sicherung, Sicherheits- und Erreichbarkeits-Überwachung und einem kurzen Technik-Report pro Monat. Den genauen Preis nenne ich nach einem Blick auf Ihre Website, weil er von Umfang und Zustand abhängt.
Wovon der Preis abhängt
- Zahl der Plugins: Jedes Plugin ist eine mögliche Fehlerquelle beim Update. Eine Seite mit 8 Plugins ist schneller geprüft als eine mit 40.
- Shop oder Buchungssystem: Wenn über die Website Geld oder Termine laufen, müssen Updates sorgfältiger getestet werden.
- Zustand beim Start: Eine Seite, die zwei Jahre nicht aktualisiert wurde, braucht zuerst einen sauberen Stand.
- Zusatzleistungen: Inhaltliche Änderungen, Google-Unternehmensprofil oder Blogbeiträge gehören nicht zur reinen Technik und kosten extra.
Kann ich die Wartung selbst machen?
Ja. Wenn Sie sich im WordPress-Backend sicher fühlen, können Sie Updates selbst einspielen und ein Backup-Plugin einrichten. Rechnen Sie als Faustwert mit ein bis zwei Stunden im Monat, wenn alles glattläuft.
Schwierig wird es an zwei Stellen: wenn nach einem Update etwas nicht mehr funktioniert und Sie den Fehler suchen müssen, und wenn die Seite am Wochenende ausfällt und es niemand bemerkt. Wer seine Arbeitszeit lieber im eigenen Betrieb einsetzt, fährt mit einem festen Monatspreis meist besser.
Fünf Fragen, die Sie vor der Buchung stellen sollten
- Werden Updates geprüft oder nur automatisch eingespielt?
- Wo liegen die Backups, und wurde die Wiederherstellung schon einmal getestet?
- Was passiert bei einem Hack oder Ausfall? Ist die Hilfe im Preis enthalten, oder kommt eine Rechnung nach Aufwand?
- Wie lange bin ich gebunden? Manche Anbieter binden Sie für 12 Monate oder länger.
- Bekomme ich einen Bericht? Ohne Report wissen Sie nicht, ob überhaupt etwas passiert.
Was davon in einen schriftlichen Vertrag gehört, steht im Artikel WordPress-Wartungsvertrag: Was drinstehen sollte.
Sonderfall: Website zur Miete
Wenn Ihre Website im Mietmodell läuft, zahlen Sie für die Wartung nicht extra. Bei Website mieten sind Hosting, Updates und Backups in der Monatsrate ab 49 € enthalten. Eine separate Wartung brauchen nur Betriebe mit eigener, gekaufter Website.
Häufige Fragen zu den Kosten der WordPress-Wartung
Was kostet WordPress-Wartung im Monat?
Persönlich betreute Wartung liegt meist zwischen 59 und 199 € im Monat. Reine Update-Automaten gibt es ab rund 10 €. Bei Könitzer Web Design startet die Technik-Betreuung ab 59 € im Monat.
Reicht ein Update-Dienst für 10 €?
Für ein privates Projekt vielleicht. Für eine Website, über die Anfragen kommen, ist das Risiko höher: Nach einem fehlgeschlagenen Update oder einem Ausfall hilft Ihnen dort niemand persönlich weiter.
Gibt es eine Mindestlaufzeit?
Das hängt vom Anbieter ab, manche binden für 12 Monate oder länger. Meine Technik-Betreuung ist monatlich kündbar.
Meine Website wurde von jemand anderem gebaut. Können Sie sie trotzdem warten?
Ja, das ist der Normalfall. Vor dem Start schaue ich mir Plugins, Hosting und Zustand der Website an und bringe alles auf einen sauberen Stand.
Fazit: Der Preis sagt wenig, der Umfang viel
Ob 10, 59 oder 150 € im Monat angemessen sind, hängt davon ab, was dafür passiert. Fragen Sie nach geprüften Updates, externen Backups, Überwachung und der Hilfe im Ernstfall. Wenn diese vier Punkte abgedeckt sind und Sie monatlich kündigen können, ist das Risiko für Sie überschaubar.
WordPress-Wartung ab 59 € im Monat
Geprüfte Updates, externe Backups, Überwachung und ein fester Ansprechpartner.
Monatlich kündbar, auch für Websites, die nicht von mir stammen.




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