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Google-Unternehmensprofil erstellen: Anleitung in 7 Schritten

Okt. 2, 2026SEO

Google-Unternehmensprofil erstellen – Anleitung in sieben Schritten

Wer bei Google nach einem Handwerker, einer Praxis oder einem Laden in der Nähe sucht, sieht zuerst die Karte mit drei Einträgen. In dieser Karte erscheint nur, wer ein Google-Unternehmensprofil hat. Das Profil ist kostenlos, und Sie können es in einer halben Stunde selbst anlegen. Diese Anleitung zeigt die sieben Schritte und die Fehler, die am häufigsten Sichtbarkeit kosten.

Die Kurzantwort: Ein Google-Unternehmensprofil erstellen Sie kostenlos unter business.google.com. Sie brauchen ein Google-Konto, tragen Name, Kategorie, Standort oder Einzugsgebiet und Kontaktdaten ein und bestätigen anschließend, dass der Betrieb Ihnen gehört. Erst nach dieser Bestätigung wird das Profil öffentlich sichtbar.

Was ist das Google-Unternehmensprofil?

Das Google-Unternehmensprofil, früher „Google My Business", ist der Eintrag Ihres Betriebs in der Google-Suche und in Google Maps. Es zeigt Adresse oder Einzugsgebiet, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Fotos und Bewertungen. Für lokale Betriebe ist es oft der erste Kontaktpunkt: Viele Kunden rufen direkt aus dem Profil an, ohne die Website zu öffnen.

Google-Maps-Eintrag erstellen: Ist das etwas anderes?

Nein. Einen eigenen „Google-Maps-Eintrag" für Unternehmen gibt es nicht. Was in Google Maps als Firmeneintrag mit Adresse, Bewertungen und Öffnungszeiten erscheint, ist das Google-Unternehmensprofil. Wer seinen Betrieb bei Google Maps eintragen möchte, legt also genau dieses Profil an. Die folgenden sieben Schritte gelten für beides.

Google-Unternehmensprofil erstellen in 7 Schritten

1. Mit einem Google-Konto anmelden

Rufen Sie business.google.com auf und melden Sie sich an. Nutzen Sie ein Konto, auf das Sie dauerhaft Zugriff haben, am besten eines mit Ihrer geschäftlichen E-Mail-Adresse. Ein Profil, das am privaten Konto eines ehemaligen Mitarbeiters hängt, ist später mühsam zurückzuholen.

2. Prüfen, ob es Ihren Betrieb schon gibt

Geben Sie Ihren Firmennamen ein. Manchmal hat Google bereits einen Eintrag angelegt, zum Beispiel aus Verzeichnisdaten. Dann legen Sie kein zweites Profil an, sondern beanspruchen das vorhandene. Doppelte Einträge verwirren Kunden und schwächen beide Profile.

3. Den Namen so eintragen, wie er auf dem Schild steht

Tragen Sie den echten Firmennamen ein, ohne Zusätze wie „günstig" oder den Ortsnamen, wenn sie nicht zum Namen gehören. Solche Ergänzungen verstoßen gegen die Richtlinien von Google und können dazu führen, dass das Profil gesperrt wird.

4. Die passende Hauptkategorie wählen

Die Kategorie entscheidet mit darüber, bei welchen Suchen Sie erscheinen. Wählen Sie die Kategorie, die Ihr Kerngeschäft am genauesten beschreibt, zum Beispiel „Garten- und Landschaftsbauer" statt allgemein „Dienstleister". Weitere Kategorien können Sie später ergänzen.

5. Standort oder Einzugsgebiet angeben

Haben Sie ein Ladengeschäft oder Büro mit Kundenverkehr, tragen Sie die Adresse ein. Fahren Sie zu Ihren Kunden, wie die meisten Handwerker, geben Sie stattdessen ein Einzugsgebiet an: Orte oder Postleitzahlen, in denen Sie arbeiten. Ihre Privatadresse muss dann nicht öffentlich erscheinen.

6. Telefonnummer und Website eintragen

Geben Sie die Nummer an, unter der Sie tatsächlich erreichbar sind, und die Adresse Ihrer Website. Achten Sie darauf, dass Name, Adresse und Telefonnummer überall gleich geschrieben sind: im Profil, auf der Website und in Branchenverzeichnissen.

7. Inhaberschaft bestätigen

Google prüft, ob der Betrieb Ihnen gehört. Welche Methode angeboten wird, legt Google fest: je nach Fall per Video, Telefon, E-Mail oder Postkarte mit Code. Bis zur Bestätigung ist das Profil nicht öffentlich. Planen Sie dafür einige Tage ein.

Nach der Bestätigung: das Profil vollständig ausfüllen

Ein bestätigtes, aber leeres Profil bringt wenig. Diese Angaben sollten Sie direkt ergänzen:

  • Öffnungszeiten, auch abweichende Zeiten an Feiertagen.
  • Leistungen mit kurzer Beschreibung, so wie Kunden danach suchen.
  • Unternehmensbeschreibung: wer Sie sind, was Sie anbieten und wo Sie arbeiten. Sachlich, ohne Werbesprüche.
  • Fotos von echten Arbeiten, vom Team oder vom Geschäft. Eigene Bilder wirken glaubwürdiger als gekaufte.
  • Logo und Titelbild.

Fünf Fehler, die Sichtbarkeit kosten

FehlerWarum er schadet
Suchbegriffe im FirmennamenVerstößt gegen die Richtlinien, das Profil kann gesperrt werden.
Zu allgemeine KategorieSie erscheinen bei den falschen Suchen oder gar nicht.
Unterschiedliche FirmendatenAbweichende Schreibweisen von Name, Adresse und Telefonnummer schwächen das Vertrauen in den Eintrag.
Keine FotosEin Profil ohne Bilder wirkt unfertig, Kunden klicken eher auf den Nachbarn.
Bewertungen nicht beantwortenWer nie antwortet, wirkt abwesend. Das gilt für Lob und für Kritik.

Bewertungen: der Teil, der Arbeit macht

Bewertungen kommen selten von allein. Zufriedene Kunden gibt es in den meisten Betrieben, sie müssen nur gefragt werden. Bewährt hat sich ein fester Ablauf: Nach jedem abgeschlossenen Auftrag schicken Sie den Link zu Ihrem Profil mit der Bitte um eine kurze Bewertung.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt die Referenz eines Gartenbaubetriebs aus Potsdam: Das Profil wurde von null angelegt, mit einem festen Ablauf nach Projektabschluss kamen regelmäßig Bewertungen dazu. Stand August 2026 stehen dort 5,0 Sterne bei 15 Bewertungen.

Braucht es zusätzlich eine Website?

Das Profil funktioniert auch ohne Website. Zusammen sind beide stärker: Das Profil bringt den ersten Kontakt, die Website beantwortet die Fragen danach, zeigt Referenzen und Leistungen im Detail und gibt Google mehr Inhalte, die zu Ihrem Betrieb passen. Für Handwerksbetriebe habe ich das auf der Seite Website für Handwerker genauer beschrieben.

Häufige Fragen zum Google-Unternehmensprofil

Was kostet ein Google-Unternehmensprofil?

Das Profil selbst ist kostenlos. Kosten entstehen nur, wenn Sie die Einrichtung oder die laufende Pflege abgeben. Bei mir kostet die Einrichtung und Optimierung einmalig 299 €, die laufende Pflege ab 99 € im Monat.

Wie lange dauert es, bis das Profil sichtbar ist?

Das Anlegen dauert etwa eine halbe Stunde. Öffentlich sichtbar wird das Profil erst nach der Bestätigung durch Google. Je nach Methode kann das einige Tage dauern.

Muss ich meine Privatadresse angeben, wenn ich von zu Hause arbeite?

Nein. Wenn Sie zu Ihren Kunden fahren und zu Hause keinen Kundenverkehr haben, geben Sie statt der Adresse ein Einzugsgebiet an. Die Adresse wird dann nicht öffentlich angezeigt.

Wie erstelle ich einen Google-Maps-Eintrag für mein Unternehmen?

Über das Google-Unternehmensprofil. Sobald das Profil angelegt und von Google bestätigt ist, erscheint Ihr Betrieb auch in Google Maps. Ein getrennter Eintrag ist nicht nötig.

Ist „Google My Business" dasselbe?

Ja. Google hat den Dienst umbenannt, er heißt heute Google-Unternehmensprofil. Die Funktion ist dieselbe.

Fazit: eine halbe Stunde, die sich lohnt

Das Google-Unternehmensprofil ist für lokale Betriebe der schnellste Weg zu mehr Sichtbarkeit, und es kostet nichts außer etwas Sorgfalt. Legen Sie es an, füllen Sie es vollständig aus und bitten Sie Ihre Kunden regelmäßig um Bewertungen. Wenn Ihnen dafür die Zeit fehlt, übernehme ich Einrichtung und Pflege.

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Einrichtung und Optimierung einmalig 299 €, laufende Pflege ab 99 € im Monat.
Im Business-Paket der Website-Miete ist die Einrichtung enthalten.

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