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WordPress-Wartungsvertrag: Was drinstehen sollte

Okt. 2, 2026Webdesign

WordPress-Wartungsvertrag – Checkliste mit acht Punkten

Ein Wartungsvertrag für Ihre WordPress-Website klingt nach einer Formalie. Im Ernstfall entscheidet er aber, ob Ihnen jemand hilft oder ob Sie eine Rechnung nach Aufwand bekommen. Bevor Sie unterschreiben, lohnt sich ein Blick auf acht Punkte.

Die Kurzantwort: Ein guter WordPress-Wartungsvertrag nennt konkret, welche Updates wie oft eingespielt werden, wo Backups liegen, wie schnell bei einem Ausfall reagiert wird und was im Störfall im Preis enthalten ist. Dazu kommen Laufzeit, Kündigung, Ihre Zugänge und der Datenschutz.

Die acht Punkte im Überblick

1. Leistungsumfang: Was wird aktualisiert, und wie oft?

„Regelmäßige Updates" ist keine Leistungsbeschreibung. Im Vertrag sollte stehen, dass WordPress, Plugins und Theme aktualisiert werden, in welchem Rhythmus das geschieht und ob die Seite danach geprüft wird. Sicherheitsupdates sollten nicht bis zum nächsten Monatstermin warten.

2. Backups: Wo liegen sie, und wie lange?

Fragen Sie nach drei Angaben: wie oft gesichert wird, wo die Sicherung liegt und wie lange sie aufbewahrt wird. Ein Backup auf demselben Server wie die Website schützt nicht vor einem Serverausfall. Gut ist, wenn auch die Wiederherstellung zum Leistungsumfang gehört.

3. Überwachung und Reaktionszeit

Wird die Erreichbarkeit der Website überwacht? Und wie schnell meldet sich der Dienstleister, wenn etwas ausfällt? Eine Zusage wie „Antwort innerhalb von 24 Stunden an Werktagen" ist ehrlicher als ein unbestimmtes „schnellstmöglich".

4. Störfall: enthalten oder nach Aufwand?

Das ist der Punkt, an dem sich Verträge am stärksten unterscheiden. Wenn nach einem Update etwas nicht mehr funktioniert oder die Seite gehackt wurde: Ist die Behebung im Monatspreis enthalten, oder wird nach Stunden abgerechnet? Beides ist legitim, es muss nur vorher klar sein.

5. Inhaltliche Änderungen

Wartung heißt Technik. Neue Texte, Bilder oder Unterseiten gehören meist nicht dazu. Wenn Sie regelmäßig Änderungen brauchen, sollte ein Kontingent vereinbart sein, zum Beispiel 30 Minuten im Monat.

6. Laufzeit und Kündigung

Prüfen Sie die Mindestlaufzeit, die Kündigungsfrist und ob sich der Vertrag automatisch verlängert. Manche Anbieter binden Sie für 12 Monate oder länger. Eine monatliche Kündbarkeit zeigt, dass der Dienstleister sich auf seine Leistung verlässt.

7. Zugänge und Eigentum

Sie sollten jederzeit einen eigenen Administrator-Zugang zu Ihrer Website haben. Domain und Hosting sollten auf Ihren Namen laufen. Dann können Sie den Dienstleister wechseln, ohne um Ihre eigene Website bitten zu müssen.

8. Datenschutz

Wer Ihre Website wartet, kann in der Regel auf personenbezogene Daten zugreifen, zum Beispiel auf Anfragen aus dem Kontaktformular. Dafür ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO vorgesehen. Fragen Sie danach, wenn er im Angebot nicht erwähnt wird.

Gute Regelung oder Warnsignal?

PunktGute RegelungWarnsignal
UpdatesRhythmus genannt, Prüfung nach dem Update„Regelmäßig", ohne weitere Angabe
BackupsHäufigkeit, zweiter Speicherort, AufbewahrungNur „Backups inklusive"
StörfallKlar geregelt, was enthalten istKeine Aussage, Abrechnung offen
LaufzeitKurze Frist oder monatlich kündbarLange Bindung mit automatischer Verlängerung
ZugängeSie behalten den Administrator-ZugangNur der Dienstleister hat Zugriff
BerichtMonatlicher Report über das, was getan wurdeKein Nachweis

Wie ich es regle

Meine WordPress-Wartung kostet ab 59 € im Monat und ist monatlich kündbar, ohne Mindestlaufzeit. Enthalten sind geprüfte Updates von WordPress, Plugins und Theme, automatische Backups mit externer Sicherung, die Überwachung von Sicherheit und Erreichbarkeit und ein kurzer Technik-Report pro Monat. Klemmt nach einem Update etwas, kümmere ich mich darum, ohne Zusatzrechnung nach Aufwand.

Wie sich dieser Preis am Markt einordnet, lesen Sie im Artikel Was kostet WordPress-Wartung?. Wenn Sie zusätzlich bei Google sichtbarer werden möchten, bauen die Pakete für WordPress-Betreuung und SEO darauf auf.

Hinweis: Dieser Artikel gibt einen praktischen Überblick aus Sicht eines Webdesigners. Er ist keine Rechtsberatung. Wenn Sie einen Vertrag rechtlich prüfen lassen möchten, wenden Sie sich an eine Anwältin oder einen Anwalt.

Häufige Fragen zum WordPress-Wartungsvertrag

Brauche ich überhaupt einen schriftlichen Wartungsvertrag?

Vorgeschrieben ist er nicht. Eine schriftliche Leistungsbeschreibung schützt aber beide Seiten: Sie wissen, was Sie bekommen, und der Dienstleister weiß, was von ihm erwartet wird.

Was kostet ein WordPress-Wartungsvertrag?

Persönlich betreute Wartung liegt meist zwischen 59 und 199 € im Monat, reine Update-Automaten gibt es ab rund 10 €. Bei Könitzer Web Design startet die Technik-Betreuung ab 59 € im Monat.

Sind inhaltliche Änderungen im Wartungsvertrag enthalten?

Meist nicht. Wartung deckt die Technik ab: Updates, Backups, Überwachung. Änderungen an Texten und Bildern werden separat vereinbart oder über ein Zeitkontingent geregelt.

Kann ich den Dienstleister wechseln?

Ja, wenn Sie einen eigenen Administrator-Zugang haben und Domain und Hosting auf Ihren Namen laufen. Achten Sie darauf, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben.

Fazit: Je konkreter, desto besser

Ein Wartungsvertrag ist dann gut, wenn Sie nach dem Lesen wissen, was jeden Monat passiert und was im Ernstfall gilt. Wo ein Angebot vage bleibt, fragen Sie nach. Ein seriöser Dienstleister beantwortet diese Fragen ohne Umschweife.

WordPress-Wartung ohne Mindestlaufzeit

Ab 59 € im Monat: geprüfte Updates, externe Backups, Überwachung und monatlicher Report.
Monatlich kündbar.

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